Der Demokratie-Baum
Was hat dein Bild von Demokratie geprägt? 🖼️ In dieser Methode gestalten junge Menschen mit Erlebnissen, Werten und Alltagssituationen ihren eigenen Demokratie-Baum.🌳 Im Austausch entdecken sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede und setzen sich mit ihrer persönlichen Haltung zu Demokratie auseinander. 💪

Alles auf einen Blick!
⁉️ Was braucht's?
Lernziele: Demokratie reflektieren
Gruppengröße: min. 2 Personen
Dauer: ca. 30 Minuten
Material: Papier & Stifte
Format: analog
Der Ablauf
1. Einstieg
Jede*r erhält ein großes Blatt und zeichnet darauf einen Baum mit Wurzeln, Stamm und Krone.
2. Gestaltung
Die Teilnehmenden überlegen allein, was ihr Demokratieverständnis geprägt hat. Dazu werden Leitfragen zu jedem der drei Bereiche
Wurzeln
Wie wurde bei dir zu Hause über Politik gesprochen?
Wurdest du in Entscheidungen einbezogen?
Was hast du in der Schule oder im Verein über Mitbestimmung erlebt?
Spielt Politik im Freundeskreis eine Rolle?
,
Stamm
Was ist dir besonders wichtig (z. B. Gerechtigkeit, Respekt, Freiheit)?
Gab es Situationen, in denen diese Werte verletzt wurden?
Was bedeutet Demokratie für dich persönlich?
und
Krone
Wo bringst du dich ein?
Wo fällt es dir leicht, deine Meinung zu sagen? Wo nicht?
vorgegeben. Die Antworten werden stichpunktartig in den jeweiligen Bereich geschrieben.
4. Kleingruppenarbeit
Mindestens zwei Personen bilden eine Gruppe. Sie tauschen sich über Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Aha-Momente aus.
5. Reflexion und Auswertung Zum Abschluss stellt jede Gruppe eine zentrale Erkenntnis vor. Die Fachkraft fasst die Ergebnisse zusammen.
Tipps und Tricks
Für eine bessere Übersichtlichkeit empfiehlt es sich, die Leitfragen auf Moderationskarten oder einem Flipchart festzuhalten, damit die Teilnehmenden bei der Gestaltung eine visuelle Orientierung erhalten.
Falls Schwierigkeiten bei der Gruppenbildung bestehen, kann die Fachkraft bei der Erstellung der Bäume schauen, welche Gemeinsamkeiten es zwischen den Entwürfen gibt und danach die Gruppen einteilen.
Manche Teilnehmende tun sich mit dem freien Gestalten schwer. Ein vorbereiteter Beispielbaum oder eine Skizze an der Tafel hilft beim Einstieg.
Es kann hilfreich sein, die Reflexionsfragen nach und nach einzuführen. So werden die Teilnehmenden nicht überfordert und können sich besser konzentrieren.